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Barcamping mal anders: Nachlese zum #dc11

Print This Post     von: Ute Dallmeier | 17. Mai 2011 — , , , , , , , , , — 1.560 Leser

“Eigentlich bin ich kein ‘Camper’, aber das DestinationCamp schau ich mir mal an.” Oder: “Ein BarCamp mit Subline, Themenfestlegung durch eine Branchenbefragung im Vorfeld und moderierten Workshops? Klingt komisch aber dennoch spannend.” – Das haben sich wohl viele gedacht und sind mit einwenig Skepsis am letzten Freitag nach Hamburg an die neue International School of Management (ISM) in der HafenCity gekommen.

Sonntagnachmittag sind dann alle vollgepackt mit Eindrücken, Ideen und neuen Kontakten nach Hause gefahren.

Sowohl für die Non-Digital Natives und Barcampunerfahrenen, als auch die “alten Barcamper” hat das neue Format seinen Reiz gehabt. Es war der Teilnehmermix – aus Onliner und Offliner, aus Geschäftsführer und Studierender, aus Hotelbesitzer, DMO-Manager und Berater, die die Qualität der Ergebnisse ausgemacht hat. Aber auch die Mischung des neuen Campformates aus dynamischer Diskussion und Ergebnisorientierung (z.B. in den Themenworkshops), die am Ende gezeigt hat, dass man die zukünftigen Herausforderungen erkennt und sie anpacken will.

Die Akteure sind mutig gewesen: Sie fordern eine Qualifizierung der Politik (die wir beim nächsten DestinationCamp vielleicht mit dabei haben sollten) und eine Entscheidungsfreiheit bei den Geschäftsmodellen. Eine Innenkampagne soll zeigen, wie wichtig Tourismus als Wirtschaftsfaktor ist.

Und obwohl alle im Deutschlandtourismus das gleiche Ziel (zufriedene Gäste) haben, sind klare Defizite im Miteinander aufgedeckt worden. Große Schwachstellen in der Hotelausbildung und ein Mangel an Know-How und Instrumenten um die überholten Prozesse weiter zu professionalisieren und Organisationen zu ändern, waren weitere spannende Ergebnisse.

Die Resonanz hat gezeigt, dass das etwas andere Barcamp-Konzept angenommen wurde. Ich persönlich habe daran nie gezweifelt und freue mich um somehr über die konstruktive Zusammenarbeit an letzten Wochenende. Wir machen bestimmt weiter…

Das erste Zwischenergebnis gibt’s drüben bei destinationcamp.com – die ausführlichen Ergebnisse und Handlungs-Aufträge folgen in den nächsten Wochen hier im Blog.

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Kommentare

5 notizen

  1. Feedback zum DestinationCamp 2011 – Deine Meinung zählt! | DestinationCamp | Kreativ- und Zukunftswerkstatt im Tourismus weitergegeben:

    [...] oder gebloggt wird (zumindest nicht während des Events), sondern dass vor Ort gemeinsam Erfahrungen ausgetauscht, Lösungen erarbeitet und Forderungen gestellt wurden. Und auch wenn der ein oder andere vielleicht am Samstag Abend ein bisschen unsicher war, [...]

  2. Destinationcamp 2011 – Das andere Barcamp? | Stefan.Waidele.info weitergegeben:

    [...] erarbeiteten Folien mit den Ergebnissen sind schon online, weitere Nachlesen finden sich bei Netzvitamine – Ute Dallmeier und bei Ideas4Hotels – Michael [...]

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